Was ist NEU in unserem Museum?
Die aktuellen Veranstaltungstermine des Bayerischen Eisenbahnmuseums finden Sie auf der| 7.1.2012 |
Eisenbahn in groß und klein am Drei-Königs-Tag in Nördlingen Das Jahr fing gut an. Am Drei-Königs-Tag lud das Bayerische Eisenbahnmuseum und der Modelleisenbahnclub (MEC) Nördlingen zur Modellbahnschau ins Nördlinger Eisenbahnmuseum ein. Zahlreiche Besucher sind dieser Einladung gefolgt und konnten zu verbilligtem Eintritt nicht nur das Eisenbahnmuseum und die Modellbahnanlage des MEC Nördlingen besichtigen, sondern auch an einer kindgerechten Führung durch die Fahrzeugsammlung des Museums teilnehmen. Auch für das leibliche Wohl mit so mancher Leckerei war im beheizten Buffetwagen durch das Team des Bayerischen Eisenbahnmuseums bestens gesorgt.
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| 30.12.2011 |
Adventfahrten Eine lange Tradition haben die Nikolauszüge ab Nördlingen. War früher Fremdingen das Ziel, wurden die Fahrten mit Einführung der Pendelfahrten mit dem Schienenbus die Gunzenhausener Strecke befahren. Dieses Jahr war 52 8168 noch einmal vor dem Auswaschen an der Reihe, um mit drei gut besetzten Vierachsern zweimal nach Gunzenhausen zu fahren. Alle drei Adventsonntage im Dezember war der Schienenbus VT98 9522 jeweils viermal zwischen Dinkelsbühl und Dombühl unterwegs. Die Fahrten waren durchweg gut ausgelastet. Durch die Veröffentlichung in den Fahrplanmedien der DB AG gab es auch etliche Fahrgäste, die den Schienenbus als Anschlusszug von bzw. nach Dombühl nutzten. Die jetzt im vierten Jahr in Folge angebotenen Fahrten sind ein starkes Argument, zwischen Dombühl und Dinkelsbühl, wenn nicht gar bis Nördlingen, einen attraktiven Nahverkehr auf der Schiene anzubieten. Die Adventfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums in München wurden mit der Dampflok 41 1150 bespannt. An den Sonntagen 04.12. und 11.12. wurden die Stadtrundfahrten durch die Landeshauptstadt angeboten, die den Fahrgästen neue Eindrücke ermöglichten. Die mitgebrachten sieben Wagen des Zuges waren dabei immer gut ausgelastet. Von Montag bis Freitag wurden die Stadtrundfahten für Münchner Kindergärten, Schulen und Betreuungsstätten angeboten. Über 4000 Kinder erlebten dabei nicht nur eine imposante Dampflok, während der Fahrt gingen auch Nikolaus und Krampus durch den Zug. Am Samstag, den 10.12. wurde den Fahrgästen eines Sonderzuges von München nach Salzburg echter Hauptstreckendampf geboten. Wie ein Uhrwerk leistete dabei 41 1150 ihren Dienst und bewies dabei ihre Leistungsfähigkeit - die sieben Wagen wurden auf der teilweise anspruchsvollen Strecke auf die Minute genau nach Fahrplan befördert. Während die Dampflok in Freilassing in der Lokwelt gedreht und restauriert wurde, beförderte ein Sondertriebwagen der Österreichischen Bundesbahn die Fahrgäste direkt in die Salzburger Innenstadt.
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| 30.12.2011 |
Jahresprogramm 2012 |
| 30.11.2011 |
44 2546 im Einsatz bei „Jumbos treffen Kies“ Am letzten Oktoberwochenende waren wieder Augen und Ohren vieler Eisenbahnfans und Museumsbahner in Richtung Werratal gerichtet. Das Veranstalterteam LoRie hatte erneut zur Veranstaltung "Dampf trifft Kies" eingeladen, welche dieses Jahr unter dem Motto "Jumbos treffen Kies" firmierte. Dabei wurden über drei Tage hinweg planmäßige Güterzüge mit den Lokomotiven 41 1144 aus Eisenach, 44 1486 aus Stassfurt und 44 2546 aus Nördlingen bespannt. Dabei konnten die Maschinen auf der anspruchsvollen Strecke zwischen Meiningen und Eisenach zum einen zeigen, zu welcher Leistung sie heute noch im Stande sind, zum anderen wie der schwere Güterzugdienst mit den Lokomotiven der Baureihe 44 über Jahrzehnte hinweg bewältigt wurde. An den drei Tagen wurden mit den 44ern Lasten über 1000t bzw. über 2000t mit Vorspann gefahren, was auf dieser Strecke durchaus als Grenzlast bezeichnet werden kann Für das Lokpersonal war die Veranstaltung ein echtes Erlebnis und es bleibt zu hoffen, dass im Jahr 2012 nochmals eine ähnliche Veranstaltung mit zwei 44ern durchgeführt werden kann. Auch wenn die Veränderungen des Umfelds auch in Thüringen nicht aufzuhalten ist, sind die Eindrücke von schwer arbeitenden Dampflokomotiven durch keinen Film und keine Tonaufnahme zu ersetzen. |
| 25.10.11 |
Sonderleistungen im Herbst 2011 Sonderzug Donauwörth – Lindau für die IGE-Bahntouristik am 10. September 2011
Jubiläumssonderzug „20 Jahre Eisenbahn-Romantik“ Schorndorf – Lauda für die IGE-Bahntouristik am 23. September 2011
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| 11.10.2011 |
Impressionen der Herbstdampftage 8. – 9. Oktober 2011
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| 25.9.2011 | Bayerisches Eisenbahnmuseum beim Märklin Modellbahn-Treff in Göppingen
Am Donnerstag, 15. September 2011 machte sich ein bunter „Sonderzug“ bestehend aus verschiedensten Lokomotiven und Wagen des Bayerischen Eisenbahnmuseums (BEM) von Nördlingen aus auf den Weg nach Göppingen. Anlass für die Überführungsfahrt war zum Modellbahn-Treff des Modellbahnherstellers Märklin, der vom 16. – 18. September 2011 stattfand. Im Bahnhof Göppingen sowie auf dem Gelände der Gleisbaufirma Leonhard Weiss waren an diesen Tagen viele große Vorbilder der Märklin Modelle ausgestellt oder im Betrieb zu sehen. Den mit Abstand größten Teil der Originalfahrzeuge stellte dabei das BEM Nördlingen zur Verfügung. Die mehreren Tausend Besucher der Märklin-Tage konnten die Großdampflokomotiven 01 066, 18 478, 41 1150, 44 546, 50 0072, 52 8168, die alle unter Dampf waren, bewundern. Mit dem historischen Schienenbus VT 98 9522 fanden Pendelfahrten zwischen dem Bahnhof Göppingen und dem Leonhard Weiss Gelände statt. Ein weiterer Höhepunkt am Samstag und Sonntag waren Dampfzugfahrten über die Geislinger Steige nach Amstetten. welche die beiden Dampfloks 18 478, 41 1150, 44 546, 52 8168 bespannten und dabei ihre Leistungsfähigkeit zeigten. Weitere Diesel- und Elektrolokomotiven (103 136, E 94 192, V 100 1365, 364 569) des BEM waren auf dem Leonhard Weiss Gelände und am Göppinger Bahnhof ausgestellt. Neben dem Fahrbetrieb und der Fahrzeugschau hatte das Bayerische Eisenbahnmuseum auch zwei Infostände in Göppingen. Hier konnten sich die Besucher über das Nördlinger Eisenbahnmuseum, die Stadt Nördlingen mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie die Ferienregion Donau-Ries und der Romantischen Straße informieren.
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| 14.9.2011 |
5. Rieser Traktoren- und Schleppertreffen im Nördlinger Eisenbahnmuseum Das 5. Rieser Traktoren- und Schleppertreffen im Eisenbahnmuseum, das am 11. September 2011 stattfand, begeisterte auch in diesem Jahr wieder hunderte Besucher. Sie konnten nicht nur die Eisenbahnoldtimer bewundern, sondern auch zahlreiche historischen Traktoren.
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| 2.9.2011 |
Impressionen der Feriendampftage 27. – 28. August 2011
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| 15.8.2011 |
Roll-Out der wieder betriebsfähigen Dampflok Füssen Am Sonntag, den 14. August 2011 stellte das Bayerische Eisenbahnmuseum einen weiteren Erfolg seiner Arbeit vor: unter Anwesenheit von Vertretern der Politik und der Presse rollte die 122 Jahre alte Dampflok „FÜSSEN“ aus eigener Kraft aus dem Lokschuppen. Vorangegangen waren umfangreiche Reparaturen an der Lokomotive, wobei die Schwerpunkte der Arbeiten an Fahrwerk und Rahmen lagen. Der Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Eisenbahnmuseums, Ekkehard Böhnlein, führte in einer kurzen Ansprache aus, dass die beste Form der Erhaltung technikhistorischen Kulturgutes die betriebsfähige Unterhaltung der Fahrzeuge sei. Der stellvertretende Landrat des Kreises Donau-Ries, Franz Oppel, und der Bürgermeister der Stadt Nördlingen, Helmut Guckert, zeigten sich beeindruckt von den ehrenamtlich erbrachten Leistungen und betonten die Bedeutung des Bayerischen Eisenbahnmuseums für die Stadt Nördlingen und die Region. In Deutschland ist nur noch eine ältere Dampflokomotive in betriebsfähigen Zustand zu finden: die bei der schmalspurigen Chiemseebahn eingesetzte Dampflokomotive wurde 1887 ebenfalls bei Krauss in München gebaut. Den Titel „älteste betriebsfähige Dampflok auf Normalspur“ konnte bis vor kurzem die 1898 gebaute, in Schwerin erhaltene 91 134 führen. Mit dem Abschluss der Arbeiten an der FÜSSEN sind die beiden ältesten betriebsfähigen Dampflokomotiven Deutschlands in Bayern beheimatet.
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| 2.8.2011 |
E 94 192 des Bayerischen Eisenbahnmuseum wieder im Einsatz Nach umfangreicher Hauptuntersuchung kehrte die Elektrolokomotive E 94 192 (Krauss-Maffei 18185/1955) des Bayerischen Eisenbahnmusems am 1. August 2011 wieder in den aktiven Einsatz zurück. Nach ihrer Ausmusterung bei der Deutschen Bundesbahn 1987 war sie von Februar 2000 bis zu ihrem Fristablauf bereits mit unzähligen Sonderzügen unterwegs. Nach ersten Probefahrten im Juli 2011 auf dem Gelände des Bayerischen Eisenbahnmuseums erhielt die Lokomotive eine neue Lackierung. Am 1. August 2011 fand schließlich ihre Abnahmefahrt zwischen Nördlingen und Lauchheim ohne Probleme statt. Neben Sonderzügen des Bayerischen Eisenbahnmuseums werden gelegentlich auch Güterzüge der BayernBahn GmbH bespannt, was bei Eisenbahnfreunden bereits für beträchtliches Aufsehen sorgte.
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| 24.7.2011 |
Oldtimertreffen im Eisenbahnmuseum Am 10. Juli 2011 fand in diesem Jahr das traditionelle Young- und Oldtimertreffen im Nördlinger Eisenbahnmuseum statt. Auch in diesem Jahr lockte die Oldtimer-Ausstellung hunderte Besucher auf das Museumsgelände. Den Besuchern wurde während dieses Treffens neben den Automobiloldtimern auch die Fahrzeugsammlung des Eisenbahnmuseums gezeigt.
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| 17.7.2011 | Älteste betriebsfähige Regelspur-Dampflokomotive in Deutschland wieder in Betrieb
Dampflok FÜSSEN wieder unter Dampf Am Sonntag, den 26. Juni 2011 war der Jubel beim Bayerischen Eisenbahnmuseum (BEM) in Nördlingen groß: die 122 Jahre alte Dampflok FÜSSEN, älteste betriebsfähige Regelspur-Dampflokomotive in Deutschland, bewegte sich wieder aus eigener Kraft durch das Eisenbahnmuseum. Vorangegangen waren umfangreiche Reparaturen an der Lokomotive, wobei die Schwerpunkte der Arbeiten an Fahrwerk und Rahmen lagen. Über zwei Jahre dauerten die Arbeiten an der kleinen Dampflokomotive, die 1889 bei der Firma Krauss in München für die Localbahn Actiengesellschaft (LAG) gebaut wurde. Für die umfangreichen Arbeiten wurde die Lok angehoben und die Achsen ausgebaut. Neben kleineren Arbeiten am Rahmen fanden die umfangreichsten Arbeiten an den Achslagern statt. Alle Achslagergleitplatten aus Rotguß wurden in der eigenen Werkstatt neu gefertigt, dazu wurden der Rahmen und die Achsen komplett vermessen. Im April 2011 konnte die Lok ihr Hilfsfahrwerk wieder verlassen und auf die eigenen Achsen gesetzt werden. Die Montage der Treib- und Kuppelstangen und der Steuerung wurde genutzt, diese Teile neu zu vermessen. Im Rahmen der Aufarbeitung wurden auch dazu einige Teile neu angefertigt. Die erste Vorstellung in der Öffentlichkeit wird anlässlich am 27./28. August erfolgen, zu deren Anlass auch weitere bekannte Lokomotiven des Bayerischen Eisenbahnmuseums unter Dampf stehen werden. Ein kleiner Rückblick auf die Geschichte der Lok:
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| 17.7.2011 | Dampflokomotive 41 1150 wieder in Betrieb
Nach dem Einsatz zu den Feierlichkeiten ”175 Jahre Eisenbahn in Bayern” Anfang Juni 2010 musste die 41 1150 (Firma Schichau, 1939) wegen abgelaufener Fahrwerksfristen abgestellt werden. Die Arbeiten für die notwendige Untersuchung wurden sofort in Angriff genommen. Neben geplanten Arbeiten an der Steuerung und dem Mischvorwärmer musste vor allem ein Schaden am linken hinteren Zylinderdeckel beseitigt werden. Da kein Ersatzteil verfügbar war konnte mit einer Fachwerkstatt eine Reparaturschweißung mit den erforderlichen Vor- und Nacharbeiten durchgeführt werden. Währenddessen wurde auch die Steuerung aufgearbeitet. Der Mischvorwärmer wurde ausgebaut und durch ein Tauschteil ersetzt. Nach der Komplettierung der Lokomotive und den nötigen Fristarbeiten an Bremse und Fahrwerk konnte ein Jahr nach Beginn der Arbeiten der Kessel wieder angeheizt werden. Die erste Probefahrt fand am 22. Juni 2011 vor den Plangüterzüge 64912 und 64913 der BayernBahn GmbH statt. Die Güterzüge für die Firma Schwarzkopf & Henkel wurden zwischen Wassertrüdingen und Gunzenhausen bespannt. Mit über 800t Last konnte die 41 1150 wieder ihre gewohnte Leistung unter Beweis stellen. Am 25. Juni 2011 wurde schließlich ein Sonderzug von Nördlingen nach Sonneberg und zurück bespannt. Die Lokomotive überzeugte dabei auch wieder mit der gewohnten Laufruhe und der unermüdlichen Dampferzeugung des Kessels. Die Fahrt nach Sonneberg, die in Kooperation mit den Ulmer Eisenbahnfreunden stattfand, war tolles Erlebnis für die Personale und die Fahrgäste. Die nächsten Einsätze der 41 1150 sind für den 28. August auf der Romantischen Schiene© Nördlingen - Feuchtwangen vorgesehen.
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| 26.6.2011 |
Schnellzug-Dampflokomotive 01 180 wieder in Deutschland beheimatet 01 180 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Am 18. Juni 2011 kehrte mit der Schnellzug-Dampflokomotive 01 180 nicht nur eine weitere Variante der berühmten Baureihe, sondern auch ein Stück bayerischer Eisenbahngeschichte von der Schweiz nach Deutschland zurück. Ihre neue Heimat ist das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen. Damit ist im Nördlinger Ries eine weitere Lokomotive der Baureihe 01 beheimatet. Neben der ältesten betriebsfähigen 01, der 01 066, ist nun auch die Variante mit einem Neubaukessel der Deutschen Bundesbahn vertreten. Die 01 180 wurde 1936 in Kassel von der Firma Henschel & Sohn AG mit der Fabriknummer 22923 gebaut. Im Juni 1960 wurde sie im Ausbesserungswerk Frankfurt-Nied mit einem neuen, vollständig geschweißten Hochleistungskessel ausgestattet, der eine Steigerung der Leistung bei gleichzeitiger Einsparung von Brennstoff bewirkte. Ab 1965 war die Lokomotive bei den Bahnbetriebswerken Nürnberg Hbf und kurze Zeit beim Bw Würzburg beheimatet. Im Mai 1967 erfolgt schließlich die Umbeheimatung zum Bw Hof, das zur letzten Dienststelle der Lokomotive werden sollte. Die 01 180 wurde aus Anlass einer Abschiedsrundfahrt am 02. und 03. Juni 1973 des Bundesverbands Deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF) noch einmal unter Dampf gezeigt, bevor bei ihr wie auch bei den anderen Schnellzugdampflokomotiven das Feuer ausging. Dem Schweizer Unternehmer Ferdinand Steck ist es zu verdanken, dass die Schnellzug-Dampflokomotive 01 180 nicht dem Schneidbrenner zum Opfer fiel, sondern der Nachwelt erhalten blieb. Im Mai 1975 rollte sie in ihre neue Heimat, den Ort Bowil (südöstlich von Bern im gleichnamigen Kanton gelegen), ab und wurde auf dem Werksgelände unter Dach aufbewahrt. Nach längeren Verhandlungen konnte im Herbst 2010 der Kauf durch die Nördlinger Museumsbahner erfolgreich abgeschlossen werden. In der Folgezeit waren die Verantwortlichen des Bayerischen Eisenbahnmuseum und der BayernBahn GmbH damit beschäftigt die Überführung der 01 180 nach Nördlingen vorzubereiten. Nach umfangreichen Vorbereitungen und Klärungen mit den Schweizer Behörden konnte die Lokomotive am 16. Juni 2011 auf das Ladegleis im Bahnhof Bowil gehoben werden. Am 18. Juni 2011 fand schließlich der Transport von der Schweiz über Singen, Friedrichshafen und Ulm nach Nördlingen statt. Während in der Schweiz SBB Cargo den Transport durchführte, fand die Fahrt ab Singen unter der Regie der BayernBahn GmbH mit der Diesellok V 100 1365 statt. Die stolze Dampflok 01 180 wird anlässlich der Rieser Dampftage am Wochenende 27. und 28. August 2011 im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen präsentiert. Die acht Jahre ältere Schnellzug-Dampflok 01 066 des Bayerischen Eisenbahnmuseums wird dazu unter Dampf präsentiert werden und ermöglicht den direkten Vergleich zwischen dem Zustand bei Ablieferung der Lokomotiven und zum Schluss der dampfbespannten Schnellzüge in Bayern.
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| 10.6.2011 |
Treffen der „Krokodile“ im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen (HGr) Am Pfingstwochenende 12. – 13. Juni 2011 kam es im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen zu einem Krokodiltreffen. Drei Ellok-Veteranen der Baureihe E 94, auch als „Deutsches Krokodil“ bekannt, gaben sich ein Stelldichein im Bahnbetriebswerk. Neben den vereinseigenen E 94 135 (Krauss-Maffei 1944, Fabrik-Nr. 16308, ex ÖBB 1020.17) und E 94 192 (Krauss-Maffei 1956, Fabrik-Nr. 18185) war auch die 1955 gebaute Ellok 194 580 (E 94 280, Krauss-Maffei, Fabrik-Nr. 18192) anwesend, die heute deutschlandweit als ozeanblau-beige 194 178 für das Unternehmen „Rail4U“ unterwegs ist. Die beiden Lokomotiven E 94 192 und 194 178 waren an beiden Tagen besonders fotogerecht vor der Triebwagenhalle des Museums aufgestellt worden. Das Treffen lockte sehr viele Eisenbahnfreunde in das Bayerische Eisenbahnmuseum nach Nördlingen. Daneben verkehrten am Pfingstsonntag und Pfingstmontag auch dampfbespannte Züge von Nördlingen ins „Fränkische Seenland“ nach Gunzenhausen,, die gut angenommen wurden. Eingesetzt wurde die von 1943 bei Krauss-Maffei in München gebaute Dampflokomotive 52 8168.
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| 10.6.2011 |
Bahnstrecke Landshut – Neuhausen wieder in Betrieb! Rund 13 Jahre lag die Bahnstrecke Landshut - Neuhausen im Dornröschenschlaf - nun fuhren am vergangen Wochenende wieder die ersten Züge. Während am Freitag lediglich Ausbildungsfahrten ohne Reisende stattfanden, wurde die offiziellen Fahrten am Samstag und Sonntag reichlich besucht und beinahe alle 18 Züge waren ausgebucht. Am Samstag den 4.6.2011 um 10 Uhr hieß es endlich wieder „Ausfahrt frei!“ für den ersten Reisezug auf der Strecke Landshut – Neuhausen. 13 Jahre waren seit dem letzten Sonderzug und sogar über 35 Jahre seit dem letzten Regel-Personenverkehr vergangen, bis endlich wieder der Zugverkehr aufgenommen werden konnte. An diesem Wochenende zog die Dampflokomotive 52 8168 vom Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen die Nostalgiezüge endlich wieder über die gut 14 km lange Strecke durch das Pfettrachtal. Begleitet wurde der Zug bei schönstem Wetter von dutzenden Fotografen und Schaulustigen, die die ersten Züge entlang der Strecke verfolgten. Auch die längst von einigen als nutzlos abgeschriebenen Bahnhöfe Altdorf, Pfettrach und Neuhausen waren wieder reichlich frequentiert und erblühtem zu neuem Leben. Nach dem erfolgreichen Auftakt werden am 3. Juli erneut Sonderfahrten angeboten. Geplant sind diesmal Fahrten mit einer authentischen Zuggarnitur aus den 60er Jahren: Eine historische Diesellok wird vor Wagen mit offenen Plattformen und Holzbänken zum Einsatz kommen; so wurden in Landshut die Züge in der Zeit noch vor dem Einsatz von Schienenomnibussen gebildet. Weitere Fahrtage gibt es im Herbst, u.a. wird im Oktober das 111jährige Streckenjubiläum gefeiert. Bereits im kommenden Jahr gibt es dann einen dauerhaften touristischen Verkehr, im Rahmen dessen Dampf- und Dieselzüge regelmäßig auf der Strecke verkehren werden. Die BayernBahn informiert hierzu über Verkehrstage und Fahrplan aktuell im Internet unter www.bayernbahn.de. Zudem laufen erste Gespräche mit ortsansässigen Firmen, wieder verstärkt Güter umweltfreundlich auf der Schiene zu transportieren und damit die Zahl der LKWs im Raum Landshut – Neuhausen zu reduzieren. Der BayernBahn GmbH als Betreiber der Eisenbahn-Infrastruktur einerseits und als konzessioniertem Eisenbahn-Verkehrsunternehmen andererseits liegt in Zukunft auch der Erhalt des bereits unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofgebäudes in Pfettrach in seiner jetzigen Form am Herzen. Hier wurden seitens der DB Arrondierungsflächen an andere Töchter des DB-Konzerns mit dem Ziel überschrieben, sie mit möglichst viel Profit weiter zu veräußern. Hierbei wurde – unter Missachtung einschlägiger gesetzlicher Bestimmungen - oft nicht ausreichend auf die Belange des Bahnbetriebes geachtet. Zudem wurde der BayernBahn auch die Nutzung des vorhandenen Bahnsteigs in Pfettrach untersagt, so daß die Reisenden an anderer Stelle mittels Provisorien einsteigen mussten. Dieser Sachverhalt bedarf nach derzeitigem Stand einer entsprechenden gerichtlichen Klärung, da die BayernBahn hier einen ganz klaren Verstoß gegen §23 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) sieht. Es bleibt zu hoffen, dass das gesamte Areal in seiner historischen Form erhalten und mit Ensembleschutz wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werden kann.
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| 29.5.2011 |
S’Bockerl fährt wieder! Fast genau 111 Jahre nach der Eröffnung der Bahnstrecke Landshut – Rottenburg (Laaber) am 03.11.1900 wird die Strecke am 4. Juni nach fast 15 Jahren ohne Zugverkehr wieder von Zügen befahren. Dazu werden am 4. und 5. Juni Pendelfahrten mit einem historischen Dampfsonderzug des Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. von Landshut nach Neuhausen im Stundentakt angeboten. Bereits am 26.05.1974 wurde der Regel-Personenverkehr seitens der Deutschen Bundesbahn auf der 27,46 km langen Stichstrecke eingestellt. In den Folgejahren gab es dann lediglich noch Güterverkehr, wobei der Hauptkunde die Bundeswehr mit Ihren damaligen Luftabwehrstellungen in Rottenburg war. Aufgrund der strategischen Bedeutung erfolgte im Jahr 1984 noch eine grundlegende Sanierung des Oberbaus, sodass sich die Strecke nach wie vor in einem sehr guten Allgemeinzustand bedindet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden die Stellungen in Rottenburg überflüssig und damit ging der Bahn ihr Hauptkunde sehr schnell verloren. In dieser Zeit gab es bereits schon einige Reisesonderzüge, die von den Dampfzugfreunden Landshut e.V. (DZF) mit Fahrzeugen des Bayerischen Eisenbahnmuseums Nördlingen veranstaltet wurden. Die gelegentlichen Alkoholtransporte, sowie die damals rückläufigen Transporte für Land- und Waldwirtschaft ließen die Strecke für die Deutsche Bahn aber sehr schnell als unwirtschaftlich erscheinen, sodass DB Netze im Jahr 1998 das Stillegungsverfahren einleitete. Letzter Personenverkehr waren damit Dampfsonderzüge am 26. und 27.09.1998, die durch die BayernBahn im Auftrag der Dampfzugfreunde Landshut-Rottenburg gefahren wurden.
Für das Jahr 2011 sind noch weitere Sonderfahrten geplant, während es bereits im kommenden Jahr einen dauerhaften touristischen Verkehr geben soll. Zudem laufen erste Gespräche mit angrenzenden Firmen, wieder verstärkt Güter umweltfreundlich auf der Schiene zu transportieren und damit die Zahl der LKWs im Raum Landshut – Neuhausen zu reduzieren. |
| 29.5.2011 | Frühjahrsdampftage im Nördlinger Ries
(HGr) Traditionell fanden am Wochenende 21. und 22. Mai die Frühjahrsdampftage 2011 im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen statt. Dem Besucher konnte an diesem Wochenende wieder ein umfangreiches Programm mit vielen Abwechslungen geboten werden. Im Rahmen der großen Fahrzeugschau wurden u.a. die Lokomotiven 01 066, 44 381, 50 4073, 52 8168, TAG 8 103 136, 141 083, E 10 005. E 94 192, V 36 211, V 60 860 und V 100 1365 präsentiert. Zusätzlich gab es Führerstandsmitfahrten auf der Diesellok 332 092 undfachkundige Führungen für Erwachsene und Kinder durch die umfangreiche Fahrzeugsammlung. Auch die Modelleisenbahn des Modelleisenbahnclub Nördlingen war zur Besichtigung geöffnet. Auch auf der Romantischen Schiene®herrschte Betrieb, zwischen Nördlingen, Dinkelsbühl und Feuchtwangen waren
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| 26.4.2011 |
Akkutriebwagen 515 011 Rechtzeitig zur Saisoneröffnung zu Ostern präsentiert sich der Akkutriebwagen 515 011 im Zustand, wie er Anfang der Achtziger in Schwaben unterwegs war. Auch die Innenreinrichtung ist noch komplett original erhalten und repräsentiert die Vorstellungen von modernen und bequemen Reisen der Fünfziger Jahre. Zusammen mit dem ebenfalls in Nördlingen vorhandenen Schienenbus lädt der Akkutriebwagen zum Vergleich zwischen den Fahrzeugen ein, die bis vor 20 Jahren auf den bayerischen Nebenstrecken unterwegs waren.
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