Die E 94 192 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München
(Fabriknr. 18185, mechanischer Teil) und AEG in Berlin (Fabriknr. 7389,
elektrischer Teil) gebaut. Ihr erstes Domizil war das Bw Heidelberg bis
auf eine kurze Unterbrechung vom 14. November 1957 bis 7.April 1958 im
Bw Mannheim. Am 27. September 1969 wurde die mittlerweile in 194 192-1
umgezeichnete Maschine zum Bw Mannheim umbeheimatet. Am 30. Juni 1988
erfolgte schließlich die Außerdienststellung beim Bw
Nürnberg 2, wo sie von Eisenbahnern vor der Verschrottung bewahrt
werden konnte. Anschließend konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum
die Lokomotive erwerben.
1998 wurde mit der Untersuchung der Lokomotive begonnen, die im Januar
2000 abgeschlossen war. Aber erst nachdem einige Unstimmigkeiten
zwischen den Aufsichtsbehörden gelöst waren, konnte die
Maschine im April 2000 wieder ihre ersten Leistungen erbringen. Seit
Mai 2000 ist sie in München stationiert und hat seitdem bereits
einige Sonderleistungen erbringen können. Um auch in
Österreich eingesetzt werden zu können, mußte sie im
Winter leider mit Pantographen mit Doppelschleifstücken
ausgerüstet werden, es gab aber auch schon bei der DB Maschinen,
die solche Stromabnehmer von der E16 übernommen hatten.
Die E 94 135 wurde 1944 von Krauss Maffei in München gebaut. Sie verblieb nach dem 2. Weltkrieg in Osterreich wo sie den Erfordernissen angepasst und modernisiert wurde. Dort erhielt sie die Nummer 1020 17. Die Lok wurde inzwischen neu lackiert und dient als Ersatzteilspender für E 94 192
Einige technische Daten der E 94:
| Bauart: | Co'Co' |
| max. Geschwindigkeit: | 90 km/h |
| Leistung: | 3230 kW (ca. 4420 PS) |
| Dienstgewicht: | 123,0 t |
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